Blog - unsere Geschichten

Hier teilen wir nicht nur unsere Geschichten. Jeder der etwas von sich und seinen Erfahrungen zu berichten hat, kann seine Geschichte unten einreichen. Wir nehmen mit dir in jedem Fall Kontakt auf und unterstützen dich ggf. auch beim verfassen deines Beitrags, sofern du es wünscht. Beiträge werden von uns auf deinen Wunsch, anonymisiert veröffentlicht. Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht jeden Beitrag veröffentlichen können. 

Geschichten, die Mut Machen

Tauche in in die persönlichen Geschichten von Betroffenen, die Herausforderungen gemeistert und gestärkt aus ihren Erfahrungen hervorgegangen sind. Ihre offenen und ehrlichen Berichte können dir helfen, sich weniger allein zu fühlen und neue Perspektiven zu gewin-nen.

Geschichten helfen 

Dieser Blog ist mehr als nur eine Sammlung von Geschichten – er ist eine Gemeinschaft. Hier kannst du dich mit anderen Betroffenen austauschen, vielleicht eigenen Erfahrungen mit uns teilen und wertvolle Unterstützung finden. Schreiben hilft bei der Verarbeitung von unschönen Ereignissen. Ein Feedback hilft andere Perspektiven einnehmen zu können. Gemeinsam sind wir stärker. 

Wenn die letzte Tür zufällt: Trauer nach dem Tod eines entfremdeten Elternteils

Wenn ein Elternteil stirbt, mit dem jahrelang kein Kontakt mehr bestand, bricht keine klassische Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen herein. Stattdessen öffnet sich ein Vakuum aus schwelenden Fragen, die nun für immer unbeantwortet bleiben müssen. Die Kultur des Abschieds sieht vor, dass man am Grab zusammensteht, sich erinnert und betrauert, was war. Doch wenn die Beziehung von Kälte, Konflikten oder jahrelanger Funkstille geprägt war, passen diese Rituale oft nicht. Man steht vor einer Endgültigkeit, die sich nicht friedlich anfühlt, sondern wie ein hartes, ungebetenes Ausrufezeichen hinter einer unvollendeten Geschichte.

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Trennungsangst

Trennungsangst bezeichnet die intensive Angst vor dem Ende einer Beziehung. In toxischen Beziehungen läuft diese Angst oft überdurchschnittlich stark, weil das Verlassen der Beziehung mit echten oder gefühlten Verlusten, Kontrollverlusten oder schweren negativen Folgen verbunden scheint, also emotionale Abhängigkeit. Betroffene können sich emotional festhalten fühlen, obwohl die Beziehung ihnen schadet. 

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Die verkleinerte Welt: Warum toxische Muster uns in die Zwangsjacke zwingen – Und wie eine moderne Selbsthilfegruppe den Lebenskreis sprengt

Kennst du dieses Gefühl? Die Welt wird leiser, der Aktionsradius kleiner, und irgendwann besteht das Leben nur noch aus den vier Wänden, der immer gleichen Schleife im Kopf und dem gewohnten Trott. Was als Schutz vor Überforderung und Schmerz begann, wird oft unbemerkt zur Festung – oder zur engen Zwangsjacke. Selbst der Weg zu einer Selbsthilfegruppe, von der man genau weiß, dass sie gut tut, wird dann plötzlich zu einem Berg, den man kaum überwinden kann. Der Körper und der Kopf haben verlernt, dass draußen nicht nur Anstrengung, sondern auch echte Verbundenheit wartet.

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Das Erbe der Stille: Warum Verstrickungen nur durch innere Befreiung gelöst werden können

​Was mich im Tiefsten bewegt, ist die Erkenntnis, wie unbemerkt Traumata von Generation zu Generation weitergereicht werden. Es ist der wohl tragischste blinde Fleck des Menschseins: Keine Mutter, kein Vater möchte dem eigenen Kind schaden. Fast alle Eltern treten an mit dem tiefen Wunsch, es besser zu machen als die Generation vor ihnen – und müssen später oft schmerzhaft erkennen, dass sie trotz aller Liebe und trotz allen Intellekts gescheitert sind.

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